|
|
Viele Online-Dienste und Versandhändler nutzen mittlerweile den Zahlungsdienst ClickandBuy, anstelle von PayPal, was dazu führte, dass ich mir vor einiger Zeit einen solchen Account zulegen musste – und damit fingen die Probleme an…
Im Glauben, dass ein Unternehmen wie ClickandBuy auch in der Lage ist, mit Geld und seinen Kunden umzugehen, legte ich mir einen Account zu und habe ihn auch schon für viele Einkäufe digitaler Form genutzt – bisher sehr unproblematisch. Das Geld wird (erwartungsgemäß) schnell abgebucht und alle sind glücklich.
Dieses mal allerdings, will ich den oben erwähnten Dienst anstatt einer Auslandsüberweisung in Anspruch nehmen um möglichst ohne lange Wartezeiten an das Geld zu kommen – zumindest war das mein Plan. Also veranlasste ich die Überweisung meines Guthabens (!) auf mein Konto. Doch halt! Das wäre zu einfach: Ich sollte vorher noch bei einer kostenpflichtigen Hotline anrufen um die Auszahlung zu bestätigen (14 Cent die Minute). Dies führte dazu, dass ich ungefähr 10 mal anrief und 9 mal davon mit dem Hinweis, dass alle Warteplätze belegt sind und ich es doch nochmal versuchen solle – und ich würde wetten, dass das jedes mal seine 14 Cent gekostet hat. Großes Kino!
Zeitgleich war Click & Buy noch dabei einen anderen Betrag von mir einzuziehen. Diese Zahlung hatte den Vermerk “In Bearbeitung”, obwohl das Geld bereits seit 3 Tagen von meinem Konto abgebucht wurde. Was wird da noch bearbeitet??? Muss mein Geld erst von der Geschäftsleitung versoffen werden, bis die Bearbeitung abgeschlossen ist? Also wurde meine Auszahlung abgelehnt und ich sollte doch warten bis der Vermerk verschwunden ist. Das ist nun weitere zwei Tage her und der Vermerk lacht mir immer noch ins Gesicht. Was soll das?
Und nun sitze ich hier und versuche wieder seit ein paar Stunden immer wieder einen Kontakt zum immer belegten Kundendienst aufzubauen, nachdem meine E-Mails die ich verschickt habe nach 48 Stunden weder bestätigt, geschweige denn beantwortet wurde. Zur Bestätigung der Auszahlung ist ohnehin ein (kostenpflichtiger) Telefonanruf notwendig. Es kann nicht angehen, dass man von mir verlangt zur Auszahlung meines (!) Geldes eine beschissene Hotline anzurufen – insbesondere wenn diese grundsätzlich zu jeder Tageszeit belegt ist. Wenn die Hotline grundsätzlich überlastet ist, dann stellt man gefälligst mehr Plätze zur Verfügung oder denkt mal darüber nach, was schief läuft!
Wenn ihr also was bezahlen wollt, könnt ihr euch sicher sein, dass der Ablauf reibungslos, schnell und umkompliziert sein wird. Doch wenn ihr an euer Geld wollt … benutzt lieber Paypal – oder irgendein anderes Zahlungssystem, das nicht so organisiert ist wie ein Haufen tollwütiger Affen im IKEA Kinderparadies.
So, das musste ich mir mal von der Seele texten. Ich bin mal gespannt, wie lange es dauert, bis ich nun an mein Geld komme…
UPDATE: Nachdem ich nach einem weiteren Tag des Versuchens, einen Mitarbeiter an der Strippe hatte, gab dieser meine Zahlung endlich frei und das Geld kam nach ca. weiteren 5 Tagen auf meinem Konto an. Scheinbar bin ich nicht mit der Problematik alleine, da ich mehrere E-Mail Anfragen anderer verärgerte Kunden erhalten habe.
Nachdem Scary Movie von Teil zu Teil immer schlechter geworden ist und auch Epic Movie nicht gerade der Knüller war, kam wohl letztes Jahr einer der schlechtesten Film überhaupt (abgesehen von Uwe Bolls Meisterwerken – das sind aber keine Filme mehr…) in die Kinos:
Disaster Movie – der Film der deine Ohren und Augen vergewaltigen wird
Irgendwie ging dieser Film komplett an mir vorbei … Wie dem auch sei, hat dieser Film schon im Original einen grandios schlechten Schluss-Song, der sich auf dieses Video von Matt Damon und Jimmy Kimmel bezieht und wohl versucht einen Rekord darin aufzustellen, das Wort fuck in einem Song zu benutzen.
Da das Einbetten dieser Videos leider deaktivert wurde,
hier nur der Link zum Disaster Movie End Song.
Gesehen? Tapfer.
Wer jetzt glaubt, dass es nicht noch schlimmer werden kann, täuscht: Es gibt eine deutsche Synchronisation! Und sie beweist mal wieder, dass es nicht unbedingt die beste Idee ist, auch einen Song zu synchronisieren … Bin ich der Einzige der das so sieht oder funktioniert das Wort ficken irgendwie nicht so wie das englische fuck?
 Schau mich an, wenn du dich traust!
Trotz allem, scheint es immer noch Filme zu geben die schlechter sind: laut IMDB ist das hier derzeit der schlechteste Film aller Zeiten, dicht gefolgt von Daniel dem Zauberer …
oder: Born to oversleep
Ne, das kann doch nicht sein… Ich wache, von der Sonne schon leicht knusprig gebraten auf und werfe einen grumpigen Blick auf meinen Funkwecker. Ich muss nicht die Uhrzeit erkennen um zu wissen, dass irgendwas im Weckprozess schief gelaufen ist. Heute war es das AM/PM 12-Stunden-System, dass mir einen Strich durch die Rechnung gemacht hat: Anstatt um halb 8 morgens, hätte der Wecker um halb 8 Abends geklingelt. Ich muss dazu aber sagen, dass ein kleines ‘p’ oben links in der Ecke des 1×4 cm großen, schlecht beleuchteten Displays übersehen werden kann. Außerdem ist dieses AM/PM-System ohnehin total bescheuert – aber hauptsache anders als alle anderen.
Meinen Handywecker höre ich schon seit Tagen nicht mehr, unabhängig vom Klingelton – da kann Schi-Schna-Schnappi oder Yvonne Catterfeld laufen, ich schlafe tief und fest weiter (und habe Albträume bei entsprechender Musik) und wundere mich, weshalb ich, nachdem mein Handywecker ca. 1 Stunde geklingelt hat (danach hört auf er auf -_-), mich als hätte mich eine Mülltonne angefahren … oder so. vorgestern habe ich ihn aber nicht gehört, weil ich mein Handywecker draussen in den Flur gelegt habe und meinen brachial fiesen Wecker unter meiner Bettdecke begraben hatte, dass sein infernales Geschrei zu einem leisen Gegrummel wurde.
Scheinbar arbeitet mein Unterbewusstsein gegen mich, um mich daran zu hindern, rechtzeitig aufzuwachen bzw. dann aufzuwachen, wenn ICH es will. Ich brauch auf jeden Fall jetzt ein paar effektivere Weckmethoden. Meine bisherigen Ideen sind:
- Ich bezahle einen Schläger, der mich im 10-Sekunden Takt haut, bis ich aufgestanden bin. Hm, ich sollte ihm sagen, dass er nicht zu fest zuschlagen soll, sonst werd ich noch ohnmächtig oder so…
- Ich klebe mich mit einem Spezielkleber an die Decke fest und baue unter mir ein Planschbecken auf. Der Kleber ist darauf konzipiert, sich bei meinem Gewicht, innerhalb einer bestimmten Zeit zu lösen, so dass ich mit nem Wurf ins kühle Nass geweckt werde.
- Ich leg mir Kinder zu und kann die ersten 1-2 Jahre eh nicht mehr schlafen.
- Ich suche mir ein Haus direkt neben einer Baustelle oder ein Haus voll irrer Nachbarn (also irrer als diese hier), die schon um 7 Uhr früh zu Bohren und zu Hämmern anfangen.
- Ich lege mir einen intravenösen Koffein-Kanal und bleibe wach, bis mein Herz oder mein Hirn aufgibt. (Kein direktes Wecken, aber es würde für ein paar Tage den Zweck erfüllen.)
- Ich engagiere einen miesen Gitarristen (ich denke da an die Pfeife von Tokio Bordell) und lasse ihn Brahms ungarischen Tanz Nr. 5 auf einer E-Gitarre und einer Marshall-Wand üben. Wenn er den dann kann, soll er das simultan auf zwei Gitarren spielen lernen.
Andere Vorschläge?
Dass viele Publisher und Entwickler auf den WoW-Hype aufgesprungen sind, ist ja mittlerweile nichts Neues mehr. Das Problem daran, wenn jemand ein Stück vom Kuchen haben will, dann soll es möglichst schnell und einfach gehen, was häufiger in einer mangelhaften Qualität resultiert. Ein gutes Beispiel dafür ist Runes of Magic, das von Frogster in Deutschland vertrieben und von Runewalker entwickelt wird, welches sich als eins der wenigen westlichen angehauchten, “kostenlosen” MMORPGs eine gewisse Bekanntheit verschafft hat – meine Freundin hat dazu allerdings ihre ganz eigenen Erfahrungen gemacht:
Runes Of Magic oder Ruin One’s Mood
Urlaub ist ne tolle Zeit. Lange schlafen, rumgammeln und Nächte durchzocken.
Doch irgendwann hat man altbekannte Spiele Leid, will was Neues ausprobieren…
Man recherchiert nach tollen, flow-auslösenden Games und wird bei Runes of Magic fündig. Hm… man hat noch nie ein MMO gespielt und ist sich unsicher ob das wirklich das Richtige ist. Da RoM kostenlos ist, läd man sich den ca. 4GB großen Client runter, erstellt einen Charakter (mein Charakter war eine Schurkin) und landet im „Pionierdorf“. Das Pionierdorf ist sozusagen der Startplatz für alle Charakter, aller Klassen und dementsprechend voll ist es dort. Für Ingame Sozialphobiker nicht unbedingt angenehm, aber auszuhalten.
Die immer wieder auftretenden Lags (dazu kommen wir später noch) sind auszuhalten, da die Toleranzgrenze von der Vorfreude auf ein hochgelobtes Spiel beeinflusst wird und man so viel Neues zu entdecken und bestaunen hat, das man’s kaum merkt.
Ich stehe also als Level 1 Schurkin mit langen blonden Haaren und ohne Hose in dem Dorf rum und warte auf Wiesel, der seinen Charakter grad zum dritten mal ändert weil er sich nicht entscheiden kann was denn aus ihm werden soll. Da erscheint mein Magierwiesel und rennt mich erstmal über den Haufen, da die Steuerung ohne Maus ABSOLUT nicht machbar ist (AWSD schön und gut, in diesem Spiel nahezu unbrauchbar) und ich nicht ausweichen kann.
Ich rappel mich auf, nix passiert. Hose konnte ja nicht dreckig werden. Wiesel springt fröhlich um mich rum und ich bin kurz vor nem epileptischen Anfall. Überall gewimmel, man sieht seinen eigenen Charakter kaum.
Auf zur ersten Quest! Fungi töten! Diese kleinen Pilze, die genauso wild rumwuseln wie das Magierwiesel, sind (zu) einfach zu töten. Sie sind genau wie wir Level 1 und mit einem gezielten Schlag tot.
Die nächsten Quests sind ähnlich. Entweder dummes Farming (bis Lvl 30 noch in Ordnung, da man immer so um die 10-20 Gegner zu erledigen hat, ab Lvl 31 werden es dann mind. 30 Gegner und damit mehr als eintönig), Botengänge oder das Suchen von Gegenständen (die Gegenstände werden auf einer Minimap angezeigt, also wie bei den Botengängen nur von A nach B laufen).
Irgendwann wurde meine Schurkin (Zusatzausbildung Magierin) dann arbeitslos. Es gab nichts mehr zu tun, ich war sozusagen “Out of Quests”.
Meine Spielmotivation, die zu dem Zeitpunkt noch vorhanden war, brachte mich dann auf die Idee, meinen Charakter mit Tagesquests zu leveln, bis ich ein Level erreicht hatte, wo es neue Quests für mich gab.
Nach dem ca. 5. mal arbeitslos sein, wurden mir die Tagesquests zu doof und ich hab mich an die Bosse in Taborea (so heisst das Land, in dem ROM spielt) gemacht. Laut meinem Questlog hatte ich das Level, was man zur Vernichtung von z.B. Joblid, die Riesenblume oder Lemislive, die Eishexe und Wilde Mähne, der Bosswolf braucht, um Längen überschritten.
Ich pirsche mich ganz schurkenlike an die Ungeheuer ran und zack – tot. Auf der Stelle. Mit einem Schlag. WTF??! In einem Abschiedbrief schrieb ich:
Liebe Macher von ROM,
Es wäre ganz toll, wenn ihr in die Quests schreiben könntet, ob es sich um eine Gruppen- oder Soloquest handelt. Bei den Bossen könnte es logisch sein, dass mans nicht alleine machen kann.. Aber bei vielen anderen Quests steht nichts davon in dem Log…
Tote Grüße, eure Schurkin, die einen 15er Boss mit Level 30 nicht schlagen konnte.
Um meine Erfahrungspunkteschulden abzuarbeiten, war ich gezwungen weiterhin Tagesquests zu absolvieren. Also zum 144. Mal Ystra-Winterspinnen töten und 15 mal deren Gift zu einem NPC bringen. Nach 10 Tagesquests pro Tag ist übrigens Schicht. Doch Frogsters Entwickler sind gerissen: Im Ingame Item-Shop kann man sich gegen bares Geld Diamanten kaufen und mit diesen z.B. sogenannte „Tagesquestkarten“ um mehr Tagesquests machen zu können. Ist allerdings relativ teuer. Um die 2 Euro für eine Erlaubnis um nicht 24 Stunden warten zu müssen, weiterspielen zu dürfen. Dreist, wenn man überlegt, dass man ohne diese Karte elendig lange braucht um ein Level aufzusteigen.
Ich möchte das hier jetzt mal abkürzen. Das ist nötig, weil ich sonst noch seitenweise meckern werde. Konzentrieren wir uns auf meine 3 persönlichen SUPERGAUS (und diese sind nur die Spitze des Eisbergs):
1. Uploaderrors
Ein Uploaderror ist eine Fehlfunktion beim Einloggen oder beim Transport eines Charakters. Ich wollte meine Schurkin in ein anderes Gebiet schicken (mit der Hoffnung auf neue Quests) und benutzte dafür eine (mit echtem Geld gekaufte) Transportrune. Bäng!2 Runen weg und ich steh nackt und ohne Waffen am selben Ort. Kleidung und Waffen verschwunden. Einfach weg. Eine E-Mail an den Support ergab nur ein gelöschtes „Ticket“. War wohl nicht wichtig genug.
2. Lags
Im Pionierdorf noch vertretbar, weil man einfach nicht sterben kann. Im weiteren Spiel und vorallem in Instanzen absolut tödlich. Man wird angegriffen und kann sich nicht wehren oder abhauen, weil das Spiel einfach hängt. Komischerweise kann der Gegner einem trotzdem schaden. Das ist der sichere Tod jeden Charakters. Ärgerlich wegen der Schulden und vorallem eins: Nervtötend!
3. Never Play On A Patch Day
Patchday! Neben der wöchtenlichen Serverwartung (es gibt auch spontane Serverwartungen die 10 Minuten vorher bekanntgegeben werden aber das führt jetzt zu weit) gibt es Tage, an denen neue Patches installiert werden. Gute Sache – könnte man meinen. Ich halte mich an die wirklich wichtige Regel nicht an patchdays zu spielen. Gestern war Patchday. Heute wollte ich nach nem stressigen Unitag ne Runde spielen. Log mich ein und… tot… ???
Gut, vielleicht bin ich vor dem letzten Beenden angegriffen worden und habs nicht gemerkt. Also auf Wiederbelebung geklickt, zu meinem Grabstein gerannt, um wenigstens ein paar der Schulden (zu dem Zeitpunkt 48 000) wiederzubekommen. Ich stehe also wieder an meinem Grabstein und von hinten schleicht sich ein Gegner an. Ich bin mittlerweile Level 43 und der Gegner nur 39. Was passiert? Ein Lag – feinste Sorte. Ich sterbe erneut an meinem Grabstein. Gut. Ich mache das Spiel aus, ärger mich ein paar Minuten und logge mich erneut ein… und? Wieder tot. Wie bitte? Ich wurde grade wiederbelebt und stehe in einer völlig Gegnerfreien Zone. Diese Prozedur wiederholt sich ein paar mal bis ich ca 360 000 Punkte Schulden hab. Für ein Quest erhalte ich ca. 30 000 Punkte, ich müsste also ca. 12 Quests machen um für Schulden zu zahlen, für die ich nichts kann.
Systemsteuerung – Programme deinstallieren – Check.
Leckt mich. Ich hab Stunden und echtes Geld in dieses Spiel investiert und außer ein wenig Spaß am Anfang nur Ärger gehabt. Das Spiel besteht aus Bugs, Lags, Idioten und vermaldeiten Patches.
Und das sehe nicht nur ich so. Schämt euch, Frogster!
Der menschliche Körper ist schon faszinierend. Er ist in der Lage ungeheure Kraftakte zu absolvieren und gleichzeitig unzählige Informationen zu verarbeiten und auf seine Umwelt zu reagieren – und manchmal sich mit der verwirrten inneren Uhr zusammentun und einen daran hindern, notwendigen Schlaf zu bekommen, einfach nur weil man nicht mehr “gewöhnt” ist, zu einer früheren Uhrzeit schlafen zu gehen. Ich würde ja sagen, hier muss die Natur ein Service Pack oder zumindest einen Bugfix liefern, aber warum beginnt man in Dreiteufelsnamen eine Spielentwickler-Konferenz (GDC Europe) auch um 9 Uhr?
Waren es nicht vor allem die Geeks und die ‘Kreativen’, die oftmals eher den Tagesablauf eines Nachtmenschen haben? Entweder ist das eine große Lüge oder solch eine Konferenz wird eben nicht von so Menschen organisiert, was sie aber sollte! Naja, ich könnte ja auch einfach regelmäßig früh schlafen gehen um wieder von den vielen Vorteilen zu profitieren, die man als Nachtmensch hier wohl einfach nicht hat – seien es die Öffnungszeiten auf dem Amt, die Ladenöffnungszeiten, der Besuch beim Arzt oder einfach nur die schon am Morgen beginnende Anwesenheitspflicht auf der Arbeit. Nunja, wir sind ja wohl leider auch in der Minderheit – zumindest scheint es so.
Ein Hoch darauf, dass das Hotel quasi direkt an der Messe selbst ist, so dass man die ein oder andere halbe Stunde mehr im Hotelbett verbringen kann. Hoffen wir mal, dass besagte Konferenz kostenlos Kaffee bereit stellt und zwar kein warmes Wasser mit bräunlicher Verfärbung, sondern das gute, harte Zeug. Denn merke: Ein Kaffee ist erst dann stark genug, wenn der Löffel drin steckenbleibt! Außerdem muss sich die Messe Köln gegen die hervorragende Organisation und den Service der Messe Leipzig behaupten und den horrenden Preis von 595 € / 795 € (für den All Access Pass) – da ist eine Kaffee-Flat quasi Pflicht!
So, und jetzt schauen wir doch mal, ob wir nicht doch noch die eigene innere Uhr überlisten können um wenigstens noch die restlichen 3 1/2 Stunden Schlaf abzugreifen.
Eigentlich stehe ich ja heute enorm unter Strom (zuviel zu machen, bevor es nach Leipzig geht), aber diese Meldung fand ich wichtig genug um sie zu verbreiten: Scheinbar haben die SOS-Kinderdörfer genug Geld oder wie es im Originalartikel so treffend heisst:
Der Ruf von Video- und Computerspielen scheint in der Bevölkerung mittlerweile komplett ruiniert.
In diesem Land läuft eindeutig was verkehrt…
Kurz bevor ich hier nach Frankfurt gezogen bin, gab es Bedenken, ich würde mich nicht zu “benehmen” wissen… also die Musik viel zu laut laufen lassen, exzessive Partys mit Blackjack und Nutten veranstalten, in den Hausflur kotzen oder ein Crystal Meth Labor betreiben – was die assozialen Jungspunde heutzutage eben so machen. -_-
Bisher ist nichts davon passiert – auch wenn ich regelmäßig kotzen könnte, wenn einer der Bewohner hier der Meinung ist, im Hausflur eine Schachtel Zigarren zu rauchen.
Ich hatte damit gerechnet, dass vielleicht der ein oder andere Bewohner ein Problem mit mir hat, da ich den Altersdurchschnitt doch ziemlich nach unten reisse – aber bisher ist nichts passiert. Und wenn, dann bin eher ich es, der sich aufregt!
Schließlich kann ich regelmäßig Dokumentarsendungen durch die Decke mithören – wieso auch sein Hörgerät tragen, wenn man den Fernseher aufdrehen kann? Wieso den Rest der Zigarre in den Müll werfen – es reicht doch, sie vom Balkon ins Gebüsch zu werfen! Im Flur rauchen reicht ja nicht. Hoffentlich fängt es nächstes mal an ein wenig zu brennen – ich werde mit Freuden die Feuerwehr rufen!
*grml* Geht mal gar nicht!
Darf ich vorstellen?
Das ist Marco – unser neuer Untermieter. Marco ist aber nicht alleine gekommen, er hat auch seine Kinder Dörte, Kevin und Jacqueline mitgebracht, die sich nun langsam überall im Haus ausbreiten, diese dreisten Drecksgören.
Naja, Montag kommt der Herr Fuckert und versohlt denen mal gehörig den Hintern … also eben das, was diese Schimmelbekämpfungs-Anbieter so machen.
|
Der Autor Jahrgang 86, nennt sich Wiesel, verrückt nach Kaffee, Games und auch sonst ziemlich wahnsinnig
... entwickelt Spiele, malt, programmiert, singt, bloggt und schläft aus Leidenschaft.
... bloggt hier über Games und Game Design, Kram aus dem Netz und was sonst noch anfällt.
... profiliert sich auch auf
Mehr?
|
Kommentare