Daddeln!

Fluppomat


Es läuft nicht immer ganz nach Plan

casual-connect Da ich leider aus privaten Gründen nicht mehr am 2. und 3. Tag der Casual Connect Europe teilnehmen konnte, kann ich leider keinen weiteren Bericht abgeben und mich nur auf die positiven Erfahrungsberichte der anderen Teilnehmer und die Twitter-Feeds verlassen sowie die handvoll Fotos anbieten, die ich am ersten Tag der Casual Connect Europe geschossen habe:

Sollte jemand über andere interessante Berichte der Casual Connect Europe stoßen, würde ich mich freuen, wenn ihr sie in die Kommentare packt und ich sie in diesem Artikel verlinken kann. :-)

Tag 1 der Casual Connect Europe – Hype or Real Deal?

casual-connectMan packt seinen Koffer, seine Tasche und rennt verwirrt hin und her, weil einem laufend Dinge einfallen, die man noch brauchen könnte – dies führt meist unweigerlich dazu, dass man elementare Dinge wie Visitenkarte oder den USB-Adapter für die Kamera zu Hause liegen lässt. -_- Ergo, kann ich leider keine eigenen Fotos anbieten, die handvoll Bilder werden sich dann in den Tagen nach der Konferenz hier auf diesem Blog einfinden. Besonders ärgerlich natürlich auch die vergessenen Visitenkarten, da man so meist mit leeren Händen da steht, oder auf fremde Visitenkarten kritzeln muss. Nun ja, kommt vor.

Trotz dieser kleinen Planungsschwierigkeiten meinerseits, hinterlässt die Casual Connect Europe in Hamburg bisher einen tollen Eindruck auf mich: Eine entspannte, freundliche Atmosphäre, gutes (wenn auch etwas zu knapp bemessenes) Catering, super Organisation und (zumindest für mich) spannende Vorträge.

Noch etwas gebeutelt von der schönen Pre-Opening-Party im Mandalay (an dieser Stelle ein Dank an BigPoint1 für die kostenfreien Getränke :-) ) ging es heute mit etwas Verzögerung ins C.C.H. wo ich als erstes Staying in Touch2 besuchte, ein Panel über die effektive Kommunikation mit Partnern in der ganzen Welt: Welche Kommunikationsmittel sich dazu am besten eigenen und wie gefährlich 5 radikal unterschiedliche Zeitzonen für den Lebenswillen eines Producers sein können, waren nur zwei der vielen hilfreichen Tipps und Erfahrungen dieses Panels. Auch der Umgang mit Partnern und Dienstleistern aus den verschiedenen Kulturen war eines der Themen, die aufgrund der Zeit leider nur knapp behandelt wurden. Dennoch konnte man das Panel mit einigen guten Tipps verlassen und die spontanen 5 Networking-Minuten mitten im Panel waren eine gelungene Abwechslung. :-) Wer übrigens die Möglichkeit hat ein Panel zu besuchen, dass von Kane Minkus moderiert wird, sollte sich dies auf jeden Fall antun – super!

Wie wohl auch letztes Jahr auf der Casual Connect, fand das Panel Confessions: Big Portals statt, in dem über die Veränderungen und den Stand des Casual Games Markets der letzten 12 Monate und über aktuelle Trends und Gefahren gesprochen wird. Einen besonders vielversprechender Trend wird wohl die Portierung von erfolgreichen Core-Mechaniken in Spielen wie z.B. Civilization mit einfacheren und leicht zugänglicheren Mechaniken sein, um auch diese Spiele dem Casual Markt zugänglich zu machen. Hier liegen wohl noch viele Schätze und erfolgreiche Konzepte begraben, die es in der nächsten Zeit zu erkunden gilt. In diesem Zusammenhang wurde auch wieder der weiterhin enorme Hype der Object-Search bzw. Wimmelbild-Spiele und damit der fehlende Grad der Innovation bemängelt. Wobei wohl auch dieser einem neuem Hype weichen wird, wie auch damals die Time Management oder Match-3 Games die aber weiterhin sehr populär sind.

Auch die Auswirkungen der Social Games wie vor allem in Facebook auf den Casual Games Markt wurden diskutiert und führten zu einigen interessanten Aussagen: So sei es sicher nicht der richtige Weg, seine ganze Energie auf diesen Channel zu bündeln, ihn dennoch nicht zu ignorieren und ihn zur Vermarktung der eigenen Titel auf anderen Plattformen verstärk zu nutzen. “People want to be connected.”

In das darauffolgende Panel Hype Or Real Deal, wurde das Publikum involviert und sollte dieses und die Sprecher mit vorher ausgeteilten REAL- und HYPE-Karten zu einer Aussage oder einem scheinbaren Trend ihre Meinung kundtun, was zu einigen interessanten Diskussionen führte. So wurde z.B. über das iPad und sein Potential diskutiert, oder die Frage gestellt, ob der Retail-Handel wohl schon smelly wäre (was übrigens, bis auf eine Ausnahme zu einem HYPE abgestempelt wurde).

Das letzte Panel, dass ich dann noch für heute mitgenommen habe, war Games-as-Services3 von Pop Cap, die ihre eigenen Erfahrungen mit Bejeweled Blitz und Facebook gemacht haben und auf welche Schwierigkeiten bzw. Herausforderung sie im letzten Jahr gestoßen sind. Auch gab es einen groben Ausblick auf die Zukunft der Spiele von Pop Cap, so dass man unter anderem erwarten kann, dass bald immer mehr ihrer Spiele die social features nutzen werden.

Nach dem darauffolgenden Social Mingle und einigen Visitenkarten (sowie Werbegeschenken) reicher, bin ich nun auf morgen, den für mich wohl interessantesten Tag der Veranstaltung gespannt, in dem es sich vor allem um iPhone und Mobile Games drehen wird. Hoffentlich hat das Wetter morgen etwas mehr Erbarmen mit uns armen Rauchern, die heute im Schnee vor der Halle stehen mussten. ;-)

Ach und Stoff-Fische gab es dieses mal leider nicht, dafür aber schicke Schlüsselanhänger :-P

Links:

  • Ausführlicher Zeitplan mit Beschreibungen der einzelnen Veranstaltungen der Casual Connect Europe
    1. Geht BigPoint seit neuestem unter die Caterer? BigPoint-Servietten, BigPoint-Kekse, … []
    2. Methods for Successful Communication Within and Outside of Your Team []
    3. How to avoid the single biggest mistake game developers make when “Going Social” []

    The Fish Guy auf der Casual Connect Europe in Hamburg

    casual-connectEs ist mal wieder soweit: Mit dem MacBook und der (Foto)Kamera bewaffnet geht es morgen nach Hamburg, auf die Casual Connect Europe vom 10.02. bis zum 12.02. um möglichst vielen der zahlreichen Vorträge zu lauschen, den Jungs von Big Fish Games mal wieder einen Stoff-Fisch abzuluchsen* und wenn es die Zeit zulässt auch mal davon zu berichten oder zumindest meinen Twitter-Account wieder ein wenig glühen zu lassen.

    Ein paar dröge Zahlen zum Casual Games-Markt: Allein in Deutschland gaben 2009 ungefähr 3 Millionen Menschen etwa 540 Millionen Euro auf Online Spielportalen aus, was ca. 180 Euro pro Person entspricht – und dies sind nur die 21% der Spieler, die bereit sind Geld auszugeben. Für Mobile-Games gaben die Deutschen dieses Jahr rund 140 Millionen Euro aus. (Quelle und noch mehr Infos zum Thema: Gamesindustry.com)

    SIEG!

    SIEG!

    * Auf der Games Convention Developer Conference1 hatte Big Fish Games einen kleinen Stand mit allerlei Give-Aways – Schlüsselbänder, Stifte, das Übliche eben. Ich hatte aber einen Blick auf den Big Fish-Stofffisch geworfen, der derzeit in Produktion war und bald ein Geschenk für Premium-Mitglieder bzw. ein Artikel im Online-Shop werden sollte – also war dieser offiziell zur reinen Dekoration des Standes gedacht… Was nur dazu führte, dass ich den Fisch noch mehr haben wollte.

    Also ging ich zwischen jedem Vortrag zum Stand (und auch zwischenzeitlich, wenn ich einen ausfallen ließ) um nicht vielleicht doch noch dieses von mir so sehr begehrte Stofftier zu bekommen nur um jedes mal eine Absage zu erhalten. Steter Tropfen höhlt den Stein: Ich zog dieses Programm über die gesamte Veranstaltung hinweg durch, bis die tapferen Marketing-Soldaten brachen und mir versprachen den Fisch auszuhändigen, wenn ich beim Abbau vorbeischaue, was ich dann auch tat. Seitdem bin ich bei ihnen als “The guy, that would kill for a fish” oder kurz “Fish Guy” bekannt. :)

    Mal sehen ob sie sich dieses Jahr wieder auf einen unerbitterlichen Kampf einlassen oder sich ihre Ruhe direkt mit allerlei Werbeartikel erkaufen. :-P

    1. Die übrigens viel cooler war als die GDC Europe, nur um das nochmal einzuwerfen… []

    Feuchtfröhliches Rumrutschen

    Endlich ein Kaffee und ne Kippe in aller Ruhe. Zwei Stunden Rumgerutschte auf den Landstrassen, vor und hinter einem jeweils ein Laster und geschätze 5 Meter Sicht. Ein Glück, dass ich auf ein Auto mit Winterreifen Zugriff habe, sonst wäre ich auch bestimmt nicht gefahren. Wie ich meine Auto morgen früh um 9 Uhr zum Reifenwechsel bringen soll, ist mir noch ein Rätsel …

    Darüber denk ich jetzt in aller Ruhe mit meinem Kaffee nach.

    [OT] Heute morgen an der Seitenwand eines LKWs entdeckt:

    kuuuunst1.jpg

    Schon ärgerlich für den Fahrer, dass er die Schmierereien wohl nicht entfernen konnte… aber trotzdem irgendwie hübsch :) Erinnert mich auch ein wenig an diese Tintenkleks-Bilder. *g*

    Reissverschluss-Verfahren

    Da fährt man früh morgens los, mit dem Plan vor dem Einsetzen des Berufsverkehrs am gewünschten Ziel anzukommen. Dass das so nicht geklappt hat, dürfte klar sein. Es klappt halzoft nicht so, wie man sich das vorstellt.

    Ich würde jetzt wirkliche gerne ein paar Leuten das Prinzip “Reissverschluss-Verfahren” wieder in Gedächtnis prügeln. Diese “Ich lass keinen rein, das kostet mich bestimmt ne Viertel Sekunde”-Mentalität ist manchmal echt zum Kotzen.

    Geht mal gar nicht!

    Naja, immerhin hab ich einen Parkplatz gefunden – vermutlich weil die meisten noch im Stau stecken ;)

    Äh ja, so ein Morgen Abend eben …

    ideenp200.jpg

    Das ist unser Metaplan nach einigen intensiven Stunden des Brainstormings… zum Glück lassen sich diese vielen bunten Karten in dieser Größe nicht lesen, denn dass nicht alles was glänzt (bzw. an der Metaplanwand hängt) ist auch Gold – zum Beispiel mein ganzer Schwachsinn ^^ Dennoch würde ich das Treffen als überaus produktiv einschätzen, auch wenn das Ganze länger gedauert hat als (von mir) erwartet.

    Dementsprechend bin ich erst spät losgefahren und nachdem ich noch eine halbe Stunde zur reinen Selbstgeißelung durch Offenbach gefahren bin (omg, wie sehr hasse ich doch diese Stadt und ihre Straßen), meine Sehkraft abgenommen hat (bedingt durch die Müdigkeit) und ich die Hälfte der Strecke irgendwelchen suizidgefährdeten Rehen ausweichen musste kam ich zwar lebend aber dennoch irgendwie tot daheim an.

    chips150.jpgDort wartete auch schon mein Hund, dessen Schwanzwedeln und der treudoofe Blick mir mitteilte, ich sollte wohl heute besser auf der Couch schlafen… aber erst nachdem ich das Bett abgezogen habe und die Bettbezüge in die Waschmaschine geschmissen habe.

    Aber immerhin wartete auch die Wiedergutmachung einer großen Knabberartikel-Firma in Form von 4 Chipstüten im Karton auch auf mich.

    Nun … ~ 4 Stunden Schlaf auf der Couch … ich leg mir jetzt Kaffee intravenös.

    Das Wiesel und der Glaube an die Menschheit

    Klingt spektakulär, hm? Philosophisch angehaucht? Die Erklärung für diesen grandiosen Titel ist einfacher: Wiesel ist verplant. *g*

    stuff.jpg

    Welche Gründe dies hat, werden wir vielleicht an einer anderen Stelle besprechen, doch jetzt melde ich mich erstmal hochoffiziell zurück von der Games Convention. Ja, die war schon am Sonntag vorbei und Freitag nacht war ich sogar wieder daheim. Doch meine Motivation kam erst jetzt zurück – vermutlich weil ich diverse Dinge verarbeiten musste um jetzt darüber in aller Öffentlichkeit zu sprechen. (Ok, das entspricht nicht ganz der Wahrheit, aber bleiben wir für die Dramatik bei dieser Begründung ^^)

    Während die GCDC sehr viele interessante Vorträge zu bieten hatte und der Fachbesuchertag auf der Games Convention wirklich Spaß gemacht hat, schlug der Donnerstag und der Freitag mit erbarmungsloser Härte zu: Ballermann auf der Leipziger Messe – und das auch ohne exessiven Alkoholausschank. Stattdessen Schlüsselbändern, T-Shirts, Buttons, Aufkleber und Stofftaschen, die auf Fanboys und scheinbar einen großen Teil der Besucher die gleiche Wirkung hatten wie eine Flasche Vodka und flüssiges Extasy.

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    Wiesel auf der Games Convention

    So, noch ein paar Stunden, dann düs ich los nach Leipzig auf die die Games Convention. Ja, die geht erst Donnerstag los, vorher ist aber noch die GCDC. Irgendwie fehlt mir noch die Lust, die sich hoffentlich nach dem ersten Kaffee einstellt. (Ja, Wiesel kann ohne den ersten Kaffee am morgen bloggen, aber wie man sieht – sehr schlecht)

    Nun, ein paar Dinge hab ich vorher noch zu erledigen: eine CD für die Fahrt brennen, noch ein paar Sachen zusammenpacken, irgendwie noch schnell ein paar Visitenkarten zurechtbasteln, Unmengen an Kaffee in mich reinschütten und mich hier für die nächste Woche abmelden (auch wenn es vllt. gar nicht aufgefallen wäre ^^).

    *abmeld*

    (Auf der GC kein Internet zu finden ist sehr unwahrscheinlich, aber sicher ist sicher. Warten wirs ab.)