Ja, da war ich also mit Opossum, Insulin-Junky und einer weiteren Begleiterin (deren Name mir entfallen ist) – auf dem Linkin Park Konzert in der Frankfurter Festhalle. Es war einfach nur geil. Ok, ein bischen mehr ins Detail gehen könnte ich schon:
Um 19:40 fing die Vorband an zu spielen, deren Name mir immer noch nicht bekannt ist. Entweder habe ich ihn überhört oder verdrängt. Ich tippe auf Ersteres. (Wer mehr weiß, möge sich bitte melden!) Zumindest weiss ich jetzt, dass sie jetzt im Januar ein neues Album aufnehmen (Äh … Hurra!). Will ich aber nicht hören. Der Sound war gut, es waren ein paar gute eingängige Riffs dabei, allerdings konnten sie mich (und scheinbar den Rest der Halle) trotzdem nicht vollends überzeugen. Die Musikrichtung kann man wohl unter Melodic (?) Metal einordnen.
Dann, nach längerer Wartezeit, legte Linkin Park in der Frankfurter Festhalle um 21:00 mit No more sorrow los. Ein Track der mich auf dem Album nicht ganz überzeugt hat, konnte es dafür Live umso mehr. Das Publikum, das von Anfang an voll eingestiegen ist (und es konsequent zum Ende durchgehalten hat), hat sicher seinen Teil dazu beigetragen. Linkin Park spielte in der Festhalle vor allem Kracher wie In the End, Crawling, Papercut, Breaking the Habit, What I’ve done, Bleed it out, Given up und Faint. Die ruhigeren Lieder waren überwiegend vom neuen Album Minutes to midnight, wie z.B. Shadow of the Day, Valentines Day und The Little Things Give You Away. Was ich aber gelungen fand, war die Akkustik-Version von Pushing me away – Chester nur mit dem Klavier (und der Halle) begleitet. Mal sehen, wie ich an diese wirklich schöne Version rankomme.
Alles in allem, war der Auftritt nach ungefähr 1 1/2 Stunden vorbei, vielleicht auch etwas mehr, ich habe nicht auf die Uhr geschaut. Für mich vollkommen ausreichend, auch wenn ich mir den ein oder anderen Song noch gewünscht hätte, wie In Pieces vom neuen Album. Allerdings haben sie die Zeit auch gut genutzt!
Was noch zu erwähnen wäre, ist der 29. (?) Geburtstag vom Schlagzeuger Rob Bourdon, dem das Publikum auch gleich ein Ständchen sang.
Eine Torte mit Kerzen bekam er auch auf die Bühne gebracht.
Nachdem wir uns mit Getränken versorgt hatten, war noch ein kurzer Abstecher zum Fanartikel-Stand angesagt, wo ich mir auch gleich einen … äh … Sweatshirt mit Reißverschluss? / Hooder? / Zipper? geholt habe. Ok, gleich ist übertrieben, eine halbe Stunde haben wir dann doch noch locker angestanden. Aber man gönnt sich ja sonst nichts.

Opossum, Wiesel und Insulin-Junky (v.l.n.r) nach dem Konzert, beim Warten auf die U-Bahn.
Bilder vom Konzert kann ich leider keine anbieten, auch keine Videos – allerdings bin ich sicher, dass ihr in ein paar Stunden schon Videos auf Youtube vom Konzert findet. Zwischenzeitlich waren mit Sicherheit über 50 Kamerahandys und Fotokameras zu sehen. Wieviel mehr es wirklich waren, kann ich nicht sagen – eine Menge auf jeden Fall. Und das nach diesem schönen Hinweis “No cameras / records” auf dem Konzertticket. Ich wurde allerdings auch nicht abgetastet, so dass ich leicht eine Kamera hätte mitnehmen können.
Alles in allem ein sehr geiles Konzert und ein schöner Abend. Nächstes mal bin ich auch wieder dabei!
Kleiner Nachtrag: Wie vermutet sind Ausschnitte Videos des Linkin Park Konzerts auf YouTube zu finden, wie zum Beispiel der Anfang mit No more sorrow! Ja, es war wirklich ein verdammt geiler Abend!
Wer auch noch Live dabei sein möchte, kann Linkin Park in Europa noch bis Ende Januar sehen:
21. Januar, Köln, Kölnarena, Deutschland
22. Januar, Bercy, Paris, Frankreich
24. Januar, Nottingham, Nottingham Arena, England
25. Januar, Sheffield, Sheffield Arena, England
27. Januar, Manchester, MEN Arena, England
28. Januar, London, The O2 Arena, England
29. Januar, London, The O2 Arena, England
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