Während ich an meinen Computer sitze und durch die Konstruktion aus Glas und Kunststoff auf die mit Eichhörnchen bedeckte Landschaft schaue (zu dieser Jahreszeit haben wir bis zu 10 cm Eichhörnchen!), frage ich mich, was wohl die letzten Gedanken eines Steaks sind, bevor es von einem scharfen, schillernden Steakmesser in leicht zu kauende Häppchen zerschnitten wird.
Sieht es sein Leben als Steak an sich vorüberziehen? Wie es aus der Packung in die Obhut der wärmenden Pfanne gegeben wird? Wie es mariniert wird? Wie es auf den Boden fällt und der Koch es liebevoll abpustet und ihm mit den Worten “Das kann man noch essen” das nötige Selbstbewusstsein für die lange beschwerliche Reise gibt?
In diesem Moment wird mir klar, wie unsinnig diese Überlegung ist. Es gibt schließlich wichtigere Fragen: Woher bekomme ich 20 Tonnen Reis und wer kocht sie mir? Wer würde um das Steak trauern? Das Gemüse? Wohl kaum. Vielleicht hinterlässt das Steak ja Freunde wie die Bratkartoffel-Brüder?
Wir werden es wohl nie erfahren.
Nachdem ich mich also um wichtige philosophische Fragen gekümmert habe, packt mich die Neugier und wirft mich durch den Raum und Zeit ist nur noch relativ in diesem Moment. Mir nämlich relativ egal. Sie ist aber auch ziemlich eingebildet – “Zeit ist Geld und damit wertvoll”. Wo sie das wohl aufgeschnappt hat… Ist dieser Text denn dadurch wertvoll?
Wir werden es wohl nie erfahren.
Nüchtern bin ich nicht – ich hatte schließlich zwei leckere Toasts. Damit würde ich wohl jedem Chirurg die Tränen in den Mundschutz treiben. Was ein unglaubliches Glück, dass für morgen keine Operation ansteht – das wäre sonst sicher eine sehr seltsame Situation: “Ich habe gestern Abend noch etwas gegessen, Herr Doktor.”, würde ich voll Angst und Demut meinem fachkundigen Menschenmetzger mitteilen. Was er dazu sagen würde? Was ich noch schreiben würde, würde ich mich jetzt nicht der Müdigkeit ergeben?
Heute Abend geht es auf den European Innovative Games Award in Frankfurt – ich bin ja gespannt wer vor allem im Bereich Game Design die vorderen Plätze belegt und sich über das Preisgeld freuen darf. Aber auch sonst bestimmt wieder eine nette Veranstaltung zum Kontakte pflegen. Jetzt stelle ich mir allerdings die Frage, wie man es im Zuge der Schweinegrippe wohl mit dem Händeschütteln hält?
Auch während der Pandemie, immer stilsicher unterwegs!
Ich fände man sollte aus dem gegebenen Dresscode Smart Casual ein Pandemic Casual machen – entspannte Alltagsklamotten mit einem leicht neurotischen Touch. Hier bietet sich die klassische Hygiene-Gesichtsmaske aus atmungsaktivem Stoff doch geradezu an – mit einer Gasmaske und einem ABC-Anzug wäre man wohl einfach overdressed.
Alternativ könnte man sich – seinem Fernsehidol Monk nacheifernd – von einem Assistenten die Feuchttücher reichen lassen oder statt Hände zu schütteln, die japanische Verbeugung praktizieren.
Wer auf dieses Hygiene-Dilemma verzichten möchte und nicht auf solche Veranstaltungen verzichten kann (und gerne Gesprächsthema #1 ist), dem empfehle ich, durch zu warme Klamotten und einen Schal, hustend und niesend durch die Räumlichkeiten zu laufen. Wenn man dabei noch einen großen Vorrat an Taschentüchern aufbraucht, hat man für den restlichen Abend seine Ruhe.
Also wo auch immer ihr heute hingeht – ich wünsche einen ansteckungsfreien Abend.
Manche Menschen würden behaupten, es wäre keine gute Idee unter dem Einfluss von verschreibungspflichtigen Medikamenten noch zu versuchen einen epischen Blogbeitrag zu fabrizieren. Naja, immer noch besser als wenn ich jetzt in den Inseraten nach Katzen suche und spontan entscheide 10 Stück auf einmal zu adoptieren (auch wenn ich gerne würde )!
Vielleicht ist aber genau das der richtige Ansatz – wie entspannt wäre wohl die Welt, wenn wir ein mildes Sedativum ins Grundwasser einfliessen lassen würden? Okay, vielleicht müssten wir mit mehr Verkehrsunfällen (im Schrittgeschwindigkeit) rechnen, aber da man ja ohnehin schon medikamentös behandelt ist, ist das ja auch nicht so schlimm – zumindest regt man sich nicht so sehr auf. Und in Schrittgeschwindigkeit zu fahren ist im Berufsverkehr heute ja der Standard. Wohl alleine die Autoverkäufer freuen sich sicherlich nicht so über neue vorsichtige Fahrweise der autofahrenden Bevölkerung – aber wenn dann doch mal jemand einen Gebrauchtwagen braucht, lassen sich mit den Verkäufern bestimmt “entspannte” (Muah!) Preise aushandeln.
Da wird nach einem Unfall nicht verbissen diskutiert, wer jetzt wem draufgefahren ist oder wer das größere A*schl*ch ist, sondern einfach entspannt zusammen gesessen und ein Kippchen geraucht oder wenn der andere Fahrer rein zufällig eine Gitarre dabei hat, Lieder gesungen. Ja, die Welt wäre mit Sicherheit ein besserer Ort! Wenn dann noch der Wagen brennt, ist die Atmosphäre perfekt1. Außerdem muss man dann nicht versuchen, durch die Hintertür, die nationale Geschwindigkeitsbegrenzung einzuführen – es wird ohnehin keiner mehr zu schnell fahren wollen / können.
Und ein Maskottchen für die Initiative habe ich auch schon: Jaemy, mein stets entspannter Jack Russel!
(Ja, ich hätte auch einfach nur Hundecontent posten können, aber ich tippe doch so gern! )
Es sind zwar erst einige Tage vergangen, aber nichtsdestotrotzt, habe ich durch die neue Umgebung viele wichtige Dinge für mein zukünftiges Leben gelernt:
Ich bin im Fensterputzen eine totale Niete und die Sonne scheint immer genau dann, wenn man denkt, dass man mit dem Fensterputzen fertig ist.
Bevor man irgendeinen Mietvertrag unterschreibt, sollte man überprüfen, ob das schwarze Silikon um die Fenster wasserfest ist:
Heizungen fangen erst an rumzuspinnen, nachdem der Handwerker da war
Bei einer Besichtigung sieht es gar nicht so schmutzig aus – das kommt erst, wenn man versucht sauber zu machen.
Ein handelsüblicher Staubsauger ist in der Lage den Putz zwischen den Fliesen heraus zu saugen.
Nur weil eine Wand so aussieht, als könnte man einen Haken in sie reindrehen, heisst das noch lange nicht, dass man das auch kann / sollte.
Ich weiss jetzt, wie verwesende Mäuse riechen. Erwärmt entfaltet sich übrigens erst das wahre Aroma. (2 Tote Mäuse neben dem Heizkessel)
Neben dem Oktoberfest ist ein IKEA am Samstag jetzt meine persönliche Vorstellung der Hölle.
Ein doofer Tag? Weit und breit keine gute Laune in Sicht? Das muss nicht sein!
Mit “WieselFix für gute Laune” zaubern wir Ratz-Fatz ein Grinsen auf ihr Gesicht!
Alles was sie dazu brauchen ist:
WieselFix für gute Laune
einen portablen MP3/CD-Player
die Bi-Ba-Bumsebiene auf ihrem Player (gibt es z.B. bei iTunes)
Laufen Sie nun durch die nächstgelegene Fußgängerzone, singen sie das Lied im Kopf mit (den Text haben sie schnell gelernt) und erfreuen sich am faszinierenden Effekt!
Für besondere Feinschmecker: WieselFix für gute Laune kann man auch im Auto benutzen! Einfach die tollen Funklautsprecher voll aufdrehen und die Fenster runterkurbeln und damit durch eine Gegend mit vielen Trauerklößen fahren. Unser Tipp: Am besten in Begleitung ^^
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