Daddeln!

Fluppomat


Handwerker-Wiesel schlägt erneut zu

Irgendwie fand ich den 25 Jahre alten Teppich in der Küche nicht gerade hygenisch – also habe ich heute mal meine neue Säge geschwungen und neues Laminat in der Küche verlegt – nach nur 4 Stunden und zwei kaputten Sägeblattern war ich fertig.

Und weil ich GIFs so toll finde, habe ich auch gleich mal eine “Vorher, mittendrin und danach Animation gemacht!

Küchen-Animation

Toll, nüsch? ;)

Giraffe in der Wand

Manche Menschen besitzen die Fähigkeit selbst neben einem Presslufthammer einzuschlafen. Ich gehöre nicht dazu. Ich brauche Ruhe. Gestern Nacht, kurz vorm Einschlafen höre ich auf einmal Kratz- und Knackgeräusche aus der Wand an meiner Kopfseite. (Diese Seite zeigt zur Straße, also ein seniler Nachbar, der sein Gebiss gegen die Wand schlägt, kann es nicht gewesen sein.)

Erst dachte ich mir, ich habe es mir nur eingebildet, doch als ich wieder fast eingeschlafen bin ging es weiter: Knabbern, knacken, nagen. OMG! Ich habe einen hyperaktiven, riesengroßen und fetten Waschbären in meiner Wand! … oder eine entsprechend große Ratte oder Giraffe, die sich scheinbar einen Gang nagt. Beweise habe ich noch keine – zumindest konnte ich keine Löcher in der Wand entdecken. Nachdem ich dann 15 Minuten die kompletten Wände und Möbel abgesucht hatte, konnte ich dann nach einer weiteren halben Stunde mit den Ohren zwischen Kopfkissen einschlafen.

Was macht man in so einem Fall? Nagen sich Ratten oder anderes Getier einfach so durch Wände? Irgendetwas muss ja an dieses ominösen Mauselöchern, von denen ich so noch keines im RL gesehen habe, dran sein. Ich hätte ungern so ein langschwänzigen Flohzirkus in meinem Schlafzimmer, selbst wenn er aussieht wie Jerry und tanzen kann. Nein, danke!

Nachdem ich dann auch erfolglos an der Aussenwand nach Spuren gesucht habe, die auf den nächtlichen Besucher mit einem Heißhunger auf Beton schließen liessen, gibt es nun nur noch eine logische Antwort: Geistermäuse!

Dieses Rentnerpack! *argh*

Kurz bevor ich hier nach Frankfurt gezogen bin, gab es Bedenken, ich würde mich nicht zu “benehmen” wissen… also die Musik viel zu laut laufen lassen, exzessive Partys mit Blackjack und Nutten veranstalten, in den Hausflur kotzen oder ein Crystal Meth Labor betreiben – was die assozialen Jungspunde heutzutage eben so machen. -_-
Bisher ist nichts davon passiert – auch wenn ich regelmäßig kotzen könnte, wenn einer der Bewohner hier der Meinung ist, im Hausflur eine Schachtel Zigarren zu rauchen.

Ich hatte damit gerechnet, dass vielleicht der ein oder andere Bewohner ein Problem mit mir hat, da ich den Altersdurchschnitt doch ziemlich nach unten reisse – aber bisher ist nichts passiert. Und wenn, dann bin eher ich es, der sich aufregt!

Schließlich kann ich regelmäßig Dokumentarsendungen durch die Decke mithören – wieso auch sein Hörgerät tragen, wenn man den Fernseher aufdrehen kann? Wieso den Rest der Zigarre in den Müll werfen – es reicht doch, sie vom Balkon ins Gebüsch zu werfen!1 Im Flur rauchen reicht ja nicht. Hoffentlich fängt es nächstes mal an ein wenig zu brennen – ich werde mit Freuden die Feuerwehr rufen!

*grml* Geht mal gar nicht!

  1. Ganz im Vertrauen – wer wirft von seinem Balkon schon brennenden Zigarrenstummel mitten am Tag ins Gebüsch? Gehts noch? []

Die private kleine Müllkippe oder “Das Messie-Mobil”

messie_auto

Heute früh, nur ein paar Parkplätze von meinem Auto entfernt, entdeckt.

Na, wenn das mal nicht gemütlich ist… o_O

Auch in Deutschland wird gefoltert

Ja, auch in Deutschland wird tagtäglich gefoltert und zwar in den eigenen vier Wänden. Und ich rede hier nicht von der nächtlichen Musikantenstadl-ARD-Beschallung der schwerhörigen Rentner-Nachbarn, sondern von einer Firma, die dafür auch noch deutschlandweit Werbung macht: Mein DSL-Anbieter bzw. die Telekom, die heute den DSL-Anschluss schalten will.

keindsl
Gestern klingelte mein Telefon und an der anderen Seite lief eine Bandansage, die mir freundlich mitteilte, dass mein DSL-Anschluss wohl im Laufe des Tages zwischen 8 und 18 Uhr geschaltet wird. Im schlimmsten Fall, sind das 10 Stunden mit intensiver psychischer Folter, in denen ich immer wieder die kleine rote LED an meinem Router beobachte. Es könnte ja jeden Augenblick soweit sein.

Nun gut, ich habe mir einen Mobile Surf-Stick ausgeliehen und habe so “schnelles” Internet wie in meinem alten Wohnort – das ist aber auch der einzige Grund, weshalb ich gerade nicht verrückt werde…

Nun gut, vielleicht bin ich das ja schon? o.O Ich geh dann auf jeden Fall mal wieder nach dem roten Lämpchen schauen ….

Wie werde ich ihn los?

kalk

Es ist unglaublich mit was für einem Durchhaltevermögen er gesegnet ist. Man kann richtig ätzend zu ihm sein, es auf die altbekannten Methoden versuchen … selbst ihm gut zureden hat keine Wirkung gezeigt. Er zeigt sich unbeeindruckt und lacht mir nach jedem meiner Versuche ins Gesicht: “Ha, so leicht wirst du mich nicht los! Da musst du schon härtere Geschütze auffahren!”

Auch wenn die Überlegung Sprengstoff oder diverse Säuren zu verwenden einen gewissen Reiz auf mich ausgeübt hat, so muss ich mir nun doch was anderes überlegen um ihn aus meiner Wohnung zu vertreiben. Bestechen, das ist wohl eines seiner Prinzipien, lässt er sich nicht und ihm mit der Polizei zu drohen, hat auch nicht geholfen… Vermutlich weiss er, dass die mich nicht so ganz ernst nehmen würden.

Ich glaube aber, selbst für eine erfahrene Hausfrau mit Kampfeinsatz-Erfahrung, ist das ein harter Brocken …

Dieser verdammte Kalk!!!

Wiesel in Frankfurt – Präludium

Wie es dem vorletzten Beitrag zu entnehmen war, hat Wiesel seinen Bau nach Frankfurt am Main verlegt – mit der Hilfe von Insu.

Natürlich ist in Frankfurt alles etwas anders als in Waldsolms bzw. Hasselborn mit seinen ca. 300 Einwohnern1. Man könnte quasi sagen, dass ich im Moment eine Art Kulturschock erleide, wenn auch nicht wirklich bewusst. Aussagen wie “Ich lauf mal eben rüber zum Supermarkt.” waren bis vor ein paar Tagen in meinem Sprachgebrauch einfach nicht vorhanden. Auch der Begriff “um die Ecke” muss jetzt völlig neu definiert werden: Bisher hiess “um die Ecke” 10 bis 20 Minuten mit dem Auto fahren, nun ist es wortwörtlich “um die Ecke”.

Sonst taste ich mich derzeit an Gebiete ran, die mir bislang eher fremd waren, wie z.B. die korrekte Inbetriebnahme einer Waschmaschine, deren Anleitung noch in Altdeutsch verfasst wurde. Auch “Mittagsruhe” war etwas, von dem man mal gehört hat, aber nicht weiter beachten musste, da es der Wald nebenan nicht so genau nimmt mit Lautstärken wie so manch ein Nachbar.

Wenn ich jetzt nicht innerhalb der nächsten Wochen aufgrund einer Mangelerscheinung, durch den reichlichen Konsum von Toasts, Pizzen und anderen leicht zubereitbaren Mahlzeiten das zeitliche segne, wird es sicher ein paar bloggenswerte2 Ereignisse und Erfahrungen geben. :)

Da ich die letzten Tage überwiegend mit dem Ausräumen, Umräumen und Zusammenbasteln allerlei Gegenstände beschäftigt war, war es vor allem mein Twitter-Account der geglüht hat und dies auch weiterhin tut. Wer also immer auf dem laufenden sein will, sollte mal einen Blick auf meinen Twitter-Account werfen. :)

  1. Welch Überraschung! []
  2. Was ein beknacktes Adjektiv! []